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Wie Schweizer KMU Goodloading nutzen können, um ihre Verpackungen vor PPWR 2026 zu optimieren

Am 12. August 2026 tritt die neue EU‑Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) in Kraft. Für Schweizer KMU, die in die EU exportieren oder mit europäischen Logistikpartnern arbeiten, ist diese Regelung besonders wichtig. Der PPWR bringt neue Anforderungen, eröffnet aber gleichzeitig Chancen, Kosten durch bessere Verpackungs‑ und Ladeoptimierung zu senken.

Ein besonders wirkungsvolles Werkzeug dafür ist Goodloading, eine Plattform zur 3D‑Simulation von Beladung, Palettierung und Verpackungsoptimierung.

Dieser Artikel zeigt konkrete Beispiele, die Schweizer KMU sofort anwenden können.


1. Wie Goodloading Schweizer KMU bei der PPWR‑Vorbereitung unterstützt

✔ Erkennen von „übermäßigen“ Verpackungen   Der PPWR verbietet unnötiges Volumen oder Gewicht. Goodloading zeigt leere Räume in Kartons oder auf Paletten und identifiziert überdimensionierte Verpackungen.

✔ Erstellung technischer Dokumentation   Simulationen können als Nachweis für optimierte Verpackungen in EU‑Konformitätserklärungen verwendet werden.

✔ Reduzierung von EPR‑Gebühren (Extended Producer Responsibility)   Weniger Material → geringere Gebühren in EU‑Ländern.

✔ Optimierung der Logistikkosten   Bessere Auslastung von Paletten, Containern und LKW → niedrigere Transportkosten, besonders bei grenzüberschreitenden Lieferungen.


2. Praktische Beispiele mit Goodloading

Beispiel 1: Palettenoptimierung für Möbelhersteller

Situation:   Ein Schweizer Möbelproduzent verschickt montierte Stühle auf EUR‑Paletten. Die Kartons sind standardisiert, aber möglicherweise nicht optimal dimensioniert.

Lösung mit Goodloading:   Im Bereich „Laderaum“ kann das Unternehmen:

  • eine EUR‑Palette (120×80 cm) hinzufügen

  • die maximale Ladehöhe festlegen (z. B. 195 cm)

  • Kartons als Ladeobjekte einfügen

  • die Stapelung visuell prüfen


Goodloading berechnet automatisch:

  • Anzahl Kartons pro Palette

  • freie Zwischenräume

  • optimale Palettenhöhe

  • ob die Kartonmaße angepasst werden sollten

Optimale Kartonmaße für Bürostühle:   Bürostühle werden fast immer zerlegt versendet, um Lufttransport zu vermeiden.

Empfohlene Kartonmaße:

  • 60 × 40 × 60 cm

  • Pro Lage: 4 Kartons (2×2), perfekt passend zu 120×80 cm

  • Höhe: 3 Lagen

  • Gesamthöhe: ~195 cm (ideal für Standard‑LKW)

  • Kapazität: 12 Kartons pro Palette

Kapazität eines Standard‑Sattelaufliegers:


  • 12 Kartons pro Palette

  • 34 Paletten pro Trailer

  • Total: 408 Stühle pro LKW

Diese Optimierung ist besonders wertvoll für Exporte nach Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und andere EU‑Märkte.



Beispiel 2: Optimierung von Beschlags‑Kits für den Onlinehandel

Situation:   Ein Schweizer Anbieter verschickt Beschlags‑Kits in Kartons, die oft zu groß sind.

Lösung mit Goodloading:   Drei Kartongrößen werden getestet:

  • A: 50×40×30 cm (~0,06 m³)

  • B: 60×30×20 cm (~0,036 m³)

  • C: 60×20×15 cm (~0,018 m³)

Inhalt des Kits:

  • Metallprofile: 55×8×5 cm (2 Stück, 3 kg)

  • Mechanikbox: 20×15×10 cm (2 kg)

  • Schraubenset: 15×10×5 cm (1,5 kg)

  • Gesamtgewicht: ~6,5 kg

Goodloading ermöglicht:

  • Visualisierung des Leerraums


  • Palettentests bis 170 cm Höhe


  • Vergleich der Optimierungsergebnisse

So können KMU Verpackungsmaterial reduzieren, Versandkosten senken und PPWR‑konforme Verpackungen für EU‑Lieferungen sicherstellen.

3. Vorteile für Schweizer KMU, die jetzt beginnen

✔ Niedrigere Transportkosten  

✔ Geringere EPR‑Gebühren in der EU  

✔ Weniger Verpackungsmaterial  

✔ Höhere Wettbewerbsfähigkeit  

✔ Frühzeitige PPWR‑Konformität 2026–2030


Der PPWR muss für Schweizer KMU keine Belastung sein. Mit den richtigen Werkzeugen — wie Goodloading — wird Verpackungsoptimierung:

  • schnell

  • zugänglich

  • messbar

  • nachweisbar

Business Hand Sàrl unterstützt Schweizer Hersteller und Exporteure bei:

  • Verpackungsanalysen

  • Goodloading‑Simulationen

  • Optimierung logistischer Kosten


À propos de l’auteur

Ilian Gueorguiev ist IT‑Direktor bei Business Hand Sàrl, und verfügt über mehr als 38 Jahre Erfahrung in digitaler Transformation und Logistiktechnologien. Seine Karriere begann bei TIMO, wo er TRANSCAD et TRANS‑EXPERT, entwickelte — ausgezeichnet mit einer Goldmedaille auf der Expo‑Plovdiv und als bestes bulgarisches Softwareprodukt 1990.

Er arbeitete später bei AEBTRI und über 26 Jahre bei der IRU in Genf, wo er das TIR‑Applikationsteam in 57 Ländern leitete. Heute unterstützt er Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung effizienter Softwarelösungen für Logistik und Transport.

 
 
 

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